Gewerbe-Versicherungen

Geschäftsmann wird von riesiger Hand aufgefangen: Symbol für Gewerbeversicherungen.

Gewerbe-Versicherungen zum Schutz Ihres Spandauer Unternehmens

Risiken bestehen überall und vor allem auch bei unternehmerischen Tätigkeiten. In und von verschiedensten Spandauer Firmen und Betrieben können viele Gefahren zu hohen Schäden führen, die zu finanziellen Sorgen führen und die Ziele oder auch die Existenz des Unternehmens bedrohen können. Aus diesem Grund ist es notwendig, sich mit verschiedenen wichtigen Gewerbe-Versicherungen auseinanderzusetzen.

Die betriebliche Gebäudeversicherung als Schutz der Firmen-Immobilie

Die Immobilien eines Unternehmens bilden den unverzichtbaren Rahmen für die geschäftlichen Aktivitäten. Ganz unabhängig davon, ob es sich um Bürogebäude, Maschinenhallen, Lagerräume oder Verkaufsräume handelt – diese Gebäude haben in ihrer Errichtung oder beim Kauf sehr viel Geld gekostet. Sollten sie aufgrund eines Schadens oder auch einer vollständigen Zerstörung wieder aufgebaut oder komplett neu errichtet werden, übersteigen die Kosten schnell die finanziellen Möglichkeiten eines Unternehmens. Daher sollte jeder Spandauer Unternehmer seine zur Firma gehörenden Immobilien durch eine betriebliche Gebäudeversicherung schützen. Wie im privaten Bereich sorgt diese betriebliche Gebäudeversicherung für den Schutz vor Risiken wie Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder auch vor einem Einbruch und eventuell damit einhergehendem Diebstahl oder Vandalismus. Je nach Lage der Gewerbeimmobilien sollte man für einen umfassenden Schutz auch über die Absicherung gegen die so genannten Elementargefahren nachdenken. Darunter sind zum Beispiel Erdbeben, Erdsenkungen, Überschwemmungen und Starkregen (der in den letzten Jahren auch in Spandau häufiger vorgekommen ist) oder auch Vulkanausbrüche und Lawinen zu verstehen. Versichert sind über die betriebliche Gebäudeversicherung alle Wände und Dächer der Gebäude sowie  sonstige feste Bestandteile der Immobilien. Hier sollte man immer Wert darauf legen, exakt zu prüfen und aufzuführen, welche Kriterien dabei unter dem Schutz der Versicherung stehen, um rundum abgesichert zu sein.

Die Inventarversicherung als Schutz für sämtliches Arbeitsmaterial

Neben dem Gebäude an sich ist natürlich auch der Inhalt von existentieller Bedeutung, der sich in den Immobilien befindet. Das gesamte Inventar eines Unternehmens ist nicht über die betriebliche Gebäudeversicherung abgedeckt, sondern bedarf einer separaten Inventarversicherung, vergleichbar mit der privaten Hausratversicherung. Über die Inventarversicherung wird alles abgedeckt, was innerhalb der Wände eines Unternehmens zu finden ist. Dazu gehören vor allem die Maschinen, Anlagen und sämtliche Möbel einer Firma. Gerade der Schutz der Maschinen ist von großer Bedeutung, weil diese zwingend benötigt werden, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und eine nicht eingeplante Neuanschaffung schnell zu finanziellen Problemen führen kann. Ebenso wichtig ist natürlich auch die Absicherung der Materialien, Rohstoffe, Vorräte eines Unternehmens und selbstverständlich schon gefertigter und gelagerter Produkte. Die Inventarversicherung schützt vor Gefahren wie Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser und auch gegen Einbruchs-Diebstahl, und der Versicherungsumfang kann bei Bedarf auch um viele Erweiterungen –  wie die Elementargefahren – optimiert und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Die Betriebshaftpflicht gegen Schadenersatzforderungen

Laut Gesetz muss derjenige für einen Schaden aufkommen, den er einem Dritten zufügt. Das gilt nicht nur im privaten Bereich, sondern selbstverständlich auch im Rahmen seiner unternehmerischen Tätigkeit. Wenn man einen Blick auf die verschiedenen Spandauer Unternehmen wirft, wird man schnell feststellen, dass es dort überall großes Potenzial für Haftungsschäden gibt. Immer dann, wenn ein Sach-, Personen- oder auch daraus resultierender Vermögensschaden innerhalb von einem bzw. durch das Unternehmen entsteht, ist das Unternehmen unter Umständen dafür haftbar zu machen. Vor allem dann, wenn sich zum Beispiel ein Kunde verletzt, weil er einen Unfall auf dem Betriebsgelände erleidet oder ein defektes Produkt der Firma verwendet, können Behandlungskosten, Operationen oder auch Schmerzensgeldforderungen zu hohen Kosten für das Unternehmen führen. Hier tritt die Betriebshaftpflicht mit ihren typischen Leistungen ein. Zunächst prüft sie, ob überhaupt Schadenersatzansprüche gegen den Versicherungsnehmer bestehen. Sind die Ansprüche unberechtigt, werden sie abgewiesen und das notfalls auch vor Gericht durchgesetzt. Bestehen allerdings zurecht Haftungsansprüche, werden die entsprechenden Kosten von der Betriebshaftpflicht übernommen.

Die Vermögensschadenhaftpflicht für spezielle Haftungsrisiken

Gerade in den beratenden Berufen kann es schnell dazu kommen, dass eine Unachtsamkeit in der Beratung, falsche Ratschläge oder auch einfach nur eine falsche Berechnung oder ein nicht richtig verstandener Kundenwunsch zu finanziellen Folgen für den Kunden führen, wo dann von echten Vermögensschäden die Rede ist. Damit es für den jeweiligen Berater deswegen nicht zu finanziellen Problemen kommt, weil die entsprechenden Schadenersatzforderungen zu hoch werden, stellt die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung einen unverzichtbaren Schutz dar. Da bei manchen Arten von Beratungen und Planungen sehr hohe finanzielle Schäden entstehen können, sichert der Staat beide Seiten ab, indem er die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Berufe wie zum Beispiel Finanzberater, Anwälte und Architekten zur Pflichtversicherung erklärt. Im Rahmen der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung kommt es nun wieder zur Prüfung der Haftungsfrage, danach zur anschließenden Befriedigung des Geschädigten oder zur Abweisung von nicht berechtigten Forderungen.

Die Manager-Haftpflichtversicherung für Führungskräfte eines Unternehmens

Im Rahmen ihrer großen Verantwortung, die durch Konkurrenzkämpfe, Zeitdruck und Zielvorgaben immer weiter ansteigt, passieren selbst den führenden Personen eines Unternehmens immer wieder Fehler. Im Rahmen der Organhaftung sind dann in solchem Fall Manager, Vorstände, Geschäftsführer oder ähnliche Organe haftbar zu machen. Hierfür gibt es die Manager-Haftpflichtversicherung, die in der Regel als so genannte D&O-Versicherung angeboten wird. Diese wird von Unternehmen für ihre Führungsorgane abgeschlossen und umfasst die Leistungen einer üblichen Haftpflichtversicherung. Sie prüft, ob überhaupt ein Haftungsanspruch besteht. Ist das der Fall, wird der Schaden durch die Versicherung übernommen. Sind die Ansprüche unberechtigt, werden sie (notfalls auch gerichtlich) abgewehrt. Damit kommen weder auf das Unternehmen noch auf die betreffenden Organe finanzielle Verpflichtungen in Form von zu befriedigenden Schadenersatzforderungen zu. Je nach Vertrag werden in gewisser Weise auch sogenannte Eigenschäden von der Versicherung übernommen. Hierbei handelt es sich um ein Fehlverhalten der Führungskräfte, das nicht oder nicht nur zu einem Schaden bei Geschäftspartnern oder Kunden, sondern auch beim Unternehmen selber geführt hat. Um eventuelle Falschmeldungen von Versicherungsfällen zu verhindern, hat das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) im Jahr 2009 für die Manager-Haftpflichtversicherung einen Selbstbehalt für Vorstände bestimmter Gesellschaftsformen festgelegt. In diesem Zuge ist auch eine entsprechende Versicherung als neue Gewerbeversicherung ins Leben gerufen worden, die genau diesen Selbstbehalt absichert.