Durch Lindenkauf Spandau konnten schon 4.635 Bäume gepflanzt werden.
 

Pflegezusatzversicherungen

Bestens vorgesorgt mit einer Pflegezusatzversicherung

Die Pflegezusatzversicherung gleicht finanzielle Einschränkungen oder Mehrbelastungen aus, die im Pflegefall auf einen zukommen. Hierfür ist zwar die gesetzliche Pflegeversicherung gedacht, doch die einem hier zustehenden Leistungen reichen – wenn überhaupt –  gerade für die Grundrisiken. Betrachtet man die maximalen Leistungen genauer, die natürlich auch nur beim höchsten Pflegegrad gezahlt werden, erkennt man schnell, dass die Kosten für einen Platz in einem Spandauer Pflegeheim oder für einen mobilen Pflegedienst in der Havelstadt meist nicht gedeckt werden. Eine private Pflegezusatzversicherung gewinnt hier also maßgeblich an Bedeutung. Neben den Grundrisiken können über diese Zusatzversicherung verschiedene Arten von Leistungen abgesichert werden, wie zum Beispiel die teil- oder vollstationäre Pflege, Sachleistungen und Hilfsmittel, ein Pflegegeld oder auch Pflegekurse für Angehörige sowie eventuell notwendige Umbaumaßnahmen, um trotz der gesundheitlichen Einschränkungen weiter zuhause leben und zurechtkommen zu können.

Im Freien liest ein freundlicher Pfleger einer älteren Dame im Rollstuhl etwas vor.

Zielgruppe für die Pflegezusatzversicherung

Das Risiko eines Pflegefalls betrifft wirklich jeden Spandauer. Sowohl Krankheiten als auch Unfälle können dazu führen, dass man die täglichen Verrichtungen nicht mehr ohne fremde Hilfe durchführen kann, ganz gleich, ob es sich um die Nahrungsaufnahme oder die körperliche Pflege und Mobilität handelt. Es kann sich also niemand von dieser Gefahr freisprechen, sodass die Pflegezusatzversicherung für alle eine wichtige Absicherung darstellt, um die immer nur bedingt ausreichenden Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erweitern.

Varianten der Pflegezusatzversicherung

Für den optimalen Schutz gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine solche Pflegezusatzversicherung zu gestalten oder eventuell auch mehrere Varianten miteinander zu kombinieren. Eine Variante ist dabei die Pflegetagegeldversicherung. Hier erhält man im Pflegefall ein vorher vereinbartes Tagegeld, welches einem regelmäßig zur Verfügung steht, um die laufenden Kosten zu bestreiten oder geringere Einnahmen auszugleichen. In eine ähnliche Richtung geht die Pflegerentenversicherung. Sie funktioniert wie eine Rentenversicherung – man bekommt im Pflegefall eine vorher vereinbarte monatliche Rente ausgezahlt. Wenn während der Laufzeit der Pflegefall nicht eintritt, wird eine spätere Ablaufleistung erstattet. Zudem gibt es die Pflegekostenversicherung, die – wie der Name schon vermuten lässt – bestimmte Kosten übernimmt, die durch den Pflegefall entstehen: Kosten für zusätzliche Behandlungen, Umbaumaßnahmen oder auch Hilfsmittel und Medikamente.

Wichtige zu beachtende Details vor dem Versicherungsabschluss

Die Pflegezusatzversicherung ist sehr wichtig, und je früher man sie abschließt, desto günstiger sind die Beiträge, deren Höhe sich unter anderem auch am Einstiegsalter und am Gesundheitszustand orientieren. Ehe man aber vorschnell  unterschreibt, sollten einige wesentliche Überlegungen angestellt werden. Wie hoch muss die notwendige Absicherung sein, um immer optimal vorgesorgt zu haben? Welche Leistungen werden in den verschiedenen Pflegegraden der gesetzlichen Pflegeversicherungen überhaupt erbracht, welche sind privat zu ergänzen? Dies ist  wichtig, um auch schon im nicht extremen Fall mit attraktiven Leistungen rechnen zu können. Außerdem sollte man prüfen, ob man die so genannte Pflege-Bahr-Versicherung nutzen kann, um sich eine Pflegezusatzversicherung zu gönnen, bei der man auch noch von einer staatlichen Förderung profitiert.