Durch Lindenkauf Spandau konnten schon 4.635 Bäume gepflanzt werden.
 

Energie

Konturen von Glühlampen, in denen Windräder, Wasser, Photovoltaikpaneele und ein Rapsfeld zu sehen sind.
© Thaut Images – Fotolia.com | Erneuerbare Energien spielen auch in Spandau eine immer größere Rolle.

Elektro­ernergie

Die wichtigste und bekannteste Energieform ist der elektrische Strom. Ohne Elektroenergie hätten wir kein Licht, kein Internet und keine Haushaltsgeräte. In modernen Ländern ist Strom aus diesem Grund von herausragender Bedeutung. Neben der Nutzung für Beleuchtung und den Antrieb von Geräten wird Strom gelegentlich auch zur Wärmeerzeugung genutzt, beispielsweise bei Nachtspeicherheizungen, Heizlüftern oder Radiatoren. Somit ist klar, dass jeder auf eine stabile und preiswerte Stromversorgung angewiesen ist. Doch die Energiewende und andere politische Einflüsse, aber auch die Endlichkeit fossiler Brennstoffe zur Stromerzeugung haben die Preise für Strom die den vergangenen Jahren kontinuierlich steigen lassen. In einigen Spandauer Haushalten sind die Folgen der Kostensteigerungen derart gravierend, dass es zu Energiearmut gekommen ist: Wohnungsinhaber konnten die hohen Rechnungen nicht mehr begleichen und wurden von dem Versorger vom Stromnetz getrennt. Und auch in weniger hart getroffenen Haushalten sind die oft hohen Rechnungen und Nachzahlungen zumindest ein großes Ärgernis. Dies gilt ganz besonders, wenn man noch immer den meist sehr teuren Tarif der Grundversorgung nutzt. In Spandau ist dies der Tarif „Berlin Basis Privatstrom“ von Vattenfall.

Doch zum Glück ist man dem Preisanstieg nicht schutzlos ausgeliefert. Zum Glück ist der Strommarkt in Deutschland nämlich bereits seit vielen Jahren liberalisiert. Das bedeutet, die Stromversorgung wird nicht mehr von einem Monopolisten durchgeführt, sondern es konkurrieren diverse Unternehmen mit verscidenen Tarifangeboten auf dem Markt. Der Verbraucher hat also die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Anbietern zu wechseln. Der Wechselvorgang ist inzwischen gut eingespielt und es kann daurch zu keiner Unterbrechung der Versorgung kommen. Es bliebe jedoch die Hürde, in dem in Spandau verfügbaren Tarifdschungel das günstigste Angebot zu finden. Hier hilft Ihnen Lindenkauf Spandau mit dem umfassenden Strom-Tarifvergleich. Wir haben uns bei dem in Zusammenarbeit mit Check24 betriebenen Vergleichsrechner auf Ökostromangebote spezialisiert.

Eventuell werden Sie Ökostrom gedanklich automatisch mit hohen Kosten in Verbindung bringen. Hier tut man den umweltfreundlichen Stromtarifen – besonders im Vergleicht zur teuren Grundversorgung – jedoch meist Unrecht. Es gibt sogar bereits viele Discount-Tarife mit Strom aus regenerativen Energiequellen, die über unseren Tarifvergleich für Spandau bestellt werden können. Ökostrom ist auch für Sparfüchse sehr attraktiv! Falls Ihnen jedoch weniger der beste Preis, sondern eher der Umweltschutz am Herzen liegt, sollten Sie eher ein Angebot der wenigen, von Umweltschutzorganisationen empfohlenen Versorgern wählen. Das sind z. B. die EWS, Lichtblick oder Greenpeace Energy.

Erdgas

Ein weiterer wichtiger Energieträger in der Havelstadt ist Erdgas. Auch wenn es nach und nach als Lichtquelle im Straßenland ausgedient hat, so bleibt seine große Bedeutung als Wärmelieferant im Haushalt erhalten. Des weiteren wird in vielen Spandauer Haushalten auch mit Erdgas gekocht und das Wasser erwärmt. Hier ist es dem Strom preislich deutlich überlegen: Eine Kilowattstunde Gas ist wesentlich preiswerter als eine kWh Strom. Zwar sind die Installationskosten von Gasgeräten meist höher als die von Elektrischen, durch die monatliche Einsparung von Energiekosten mach sich die höhere Anfangsinvestiton jedoch meist recht bald bezahlt.

Im Allgemeinen gilt Erdgas auch als verhältnismäßig umweltfreundlich. Zwar entstehen bei der Förderung Umweltschäden, es verbrennt jedoch im Vergleich zu anderen Brennstoffen recht sauber und setzt weniger CO² frei als Heizöl. Ein Trend ist die Mischung von klassischem Erdgas mit künstlich hergestelltem Biogas. Auf dieses Weise wird die Ökobilanz des Energieträgers weiter verbessert. Bei den angebotenen Umwelt-Tarifen beträgt der Biogas-Anteil oft 5 oder 10 Prozent. Ein anderer Weg zu mehr Umweltschutz beim Heizen und Kochen mit gas sind Klimatarife. Hierbei wird der durch Kompensationsmaßnahmen der durch die Verbrennung entstehende Ausstoß von CO² ausgeglichen. Zu diesem Zweck werden häufig Aufforstungsprogramme unterstützt.

Um den besten Erdgastarif zu finden, halten wir für Sie ebenfalls einen praktischen Vergleichsrechner bereit. Die Daten und der Support wird auch hier von Check24 geliefert. Ein ausgereiftes System zum Gaspreisvergleich ist eine große Erleichterung, schließlich sind in Spandau mehrere Dutzend Gastarife verfügbar. Diese Tarifvielfalt ist wie beim Strom der Marktliberalisierung zu verdanken.

Kohle und Holz

In einigen Spandauer Altbau-Wohnungen wird noch immer mit Kohle geheizt. Besonders in Häusern aus der Gründerzeit oder in älteren Einfamilienhäusern ist die Ofenheizung noch anzutreffen. In Einzelfällen werden auch heute noch einzele Wohnungen oder Häuser von deren Besitzern bewusst mit Öfen als Hauptheizung ausgestettet. Fans der Ofenheizung schätzen besunders die Strahlungswärme der Öfen, welche weniger ungesunde „Heizungsluft“ verursacht. Daneben sind auch die Brennstoffe recht preiswert erhältlich. Das ist ganz besonders der Fall, wenn praktische Allesbrenner-Öfen verbaut wurden. Neben speziellen Lieferdiensten verkaufen oft Baumärkte, gelegentlich auch Supermärkte und Getränkeläden Kohlen.

In Heimwerkermärkten sind oft zusätzlich moderne Brennstoffe aus Holz zu erwerben. Dabei handelt es sich um Pellets und Holzbriketts. Erstere werden in speziellen Pellet-Heizungen verbrannt, Holzbrieketts können anstelle von üblichem Brennholz  verwendet werden. Aus Gründen des Naturschutzes sollten diese idealerweise aus Abfällen der Holzindustrie bestehen (Sägespäne) und keinesfalls Tropenholz beinhalten. Für Kamine, die üblicherweise als Zusatzheizung in diversen Spandauer Einfamilienhäusern zu finden sind, ist typisches Brennholz noch immer eine gute Wahl. Dieses erhält man oft preiswert von privaten Anbietern auf Kleinanzeigenmärkten.

Nachteil von Öfen und Kaminen sind der Aufwand sie zu betreiben. Außerdem die durch die Verbrennung verursachte hohe Feinstaubbelastung und das bei unsachgemäßer Nutzung entstehende Brandrisiko.

Heizöl

Ölheizungen sind sowohl in Wohnanlagen wie auch in Eigenheimen weit verbreitet. Durch die Verbrennung von Heizöl wird Wärme erzeugt, die vornehmlich zum Heizen aber auch zur Warmwassererzeugung genutzt werden kann. Während alte anlagen meist teurer im Betrieb und umweltschädlich sind, kann mit modernen Brennwertkesseln einiges an Heizkosten gespart und die Natur entlastet werden. Größter Vorteil von Ölheizungen ist die Unabhängkeit von Versorgungsleitungen und dauerhaften Verträgen. Eigenheimbesitzer können je nach Marktlage Öl kaufen und in Niedrigpreisphasen gezielt zugreifen. Außerdem kann der Lieferant frei gewählt werden. Demgegenüber stehen der Platzbedarf für den Heizöltank und die Unsicherheiten im Bezug auf Preisschwankungen.

Fernwärme

Fernwärme war in Spandau mit Ausnahme von Siemensstadt bis 2009 praktisch nicht vertreten. Dies änderte sich mit dem Bau eines neuen Leitungstunnels unter der Havel hindurch. Fortan wird das Fernwärmenetz von Vattenfall auch in Wilhelmstadt und im Zentrum von Spandau kontinuierlich ausgebaut. Zwischenzeitlich wurden bereits größere Wohnungsbestände an das Leitungsnetz angeschlossen. Neben Heizwärme wird über das System teilweise auch Warmwasser bereitgestellt.

Ein großer Teil der im Bezirk verbrauchten Wärme wird vor Ort produziert: Das Kraftwerk Reuter West ist in Zusammenarbeit mit der Müllverbrennungsanlage Ruhleben von herausragender Bedeutung für die Berliner Wärmeversorgung. Dabei ist die genutzte Wärme an sich eher ein Abfallprodukt der Stromerzeugung, oder wie in unserem Falle, eben der Müllverbrennung. Von daher ist die Fernheizung eine umweltfreundlich Art der Wärmeversorgung. Tendenziell von Nachteil ist jedoch die Monopolstellung Vattenfalls in Spandau. Wettbewerb und Preiskämpfe wie bei Strom und Gas sind dadurch nicht möglich.

Solarenergie

Die Sonne ist eine schier unerschöpfliche Energiequelle. Deshalb mach an sich Ihre Wärme zusehends auch zum Heizen zu nutze. Über Solarkollektoren auf Dächern und in seltenen Fällen auch den Fassaden wird ihre Energie in´s Haus gebracht. Aufgrund der Klimafreundlichkeit wird Solarwärme die diverse Förderprogramme unterstützt. Allerdings muss eine Solarheizung immer in Kombination mit einer anderen Wärmequelle genutzt werden, z. B. einem mit Pellets befeuertem Heizkessel welcher einspringt, wenn die Solarenergie einmal nicht ausreicht. Aufgrund Ihrer Bauform sind Solaranlagen zur Heizung und Warmwasserbereitung nahezu ausschließlich in Eigenheimen zu finden. Solaranlagen sollten nicht mit Photovoltaikanlagen verwechselt werden, welche zur Stromerzeugung dienen.