Grünanlagen zum Entspannen in Spandau

Die Havelstadt Spandau bietet Ihren Einwohnern und Besuchern ein breites Angebot an Grünflächen, Wäldern und Parkanlagen. Während im Innenstadtbereich Spandaus eher kleine Parks bereitstehen, werden die Randgebiete von großzügigen Waldstücken und Feldern geprägt.

Bullengraben-Grünzug in Staaken, einem Stadtteil von Spandau.
© Johannes Feske – Der Bullengraben-Grünzug erstreckt sich von der Stadtgrenze im Stadtteil Staaken bis ins Zentrum von Spandau.

Spandaus größte Grünanlagen im Überblick

  • Spandauer Forst
    Der Spandauer Forst ist einer der größten Wälder Berlins. Er wird durch die Schönwalder Allee geteilt, bedeckt eine Gesamtfläche von über 13 Quadratkilometern und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Erwähnenswert sind die dort gelegenen Naturschutzgebiete „Großer und Kleiner Rohrpfuhl“ und das Teufelsbruch. Besonders bei Familien beliebt sind die an der Bushaltestelle Johannisstift gelegene Kuhlake und die in der Nähe befindlichen Wildtiergehege.
  • Münsinger Park
    Genau gegenüber des Rathauses liegt der nach dem früheren Bezirksbürgermeister Gottlob Münsinger benannte Park. Die kleine Parkanlage hinter den Bushaltestellen und der „Ellipse“ wird im Sommer gerne für ein kurzes Sonnenbad, einen kleinen Spaziergang auf dem Weg zum Bus oder von Kindern zum Spielen genutzt. Einige mächtige Bäume spenden einem jedoch auch genügend Schatten
  • Spektegrünzug
    Der Spektegrünzug ist ein kilometerlanger Grünstreifen vom Hohenzollernring bis nach Falkensee. Mit seinen größeren Gewässern, dem Großen Spektesee und der Spekte-Lake, sowie einigen Sumpfbereichen bietet er idyllische Natur im direkten Umfeld mächtiger Wohnsiedlungen. Weitläufige Liegewiesen laden im Sommer zum Picknick ein, ein kleiner Rodelberg im Winter zum Schlittenfahren.
  • Bullengraben-Grünzug
    Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine mehrere Kilometer weit reichende Grünanlage, welche weitgehend den namensgebenden Bullengraben begleitet. Er beginnt in West-Staaken, ganz in der Nähe der Wohnanlage Metropolitan-Park, und zieht sich bis kurz hinter den Elsflether Weg. Die Grünanlage wurde in ihrer heutigen Form im Rahmen einer Ersatzmaßnahme durch die Deutsche Bahn geschaffen. Sie bietet mit verschiedenen Biotopen Tieren und Pflanzen einen wichtigen Rückzugsraum.
  • Rieselfelder Karolinenhöhe
    Die Rieselfelder Karolinenhöhe entstanden 1890 zur Klärung der Abwässer der Stadt Charlottenburg. Sie blieben mehr als hundert Jahre in Betrieb. Die berieselte Fläche wurde zwar bereits in den 60er Jahren verkleinert, die endgültige Aufgabe erfolgte jedoch erst 2010. Heute ist das Gelände ein Landschaftsschutzgebiet und beliebtes Ausflugsziel, welches zu jeder Jahreszeit zu bestechen weiß.
  • Hahneberg
    Der Hausberg der Spandauer ist der Hahneberg. Wobei zu bemerken ist, dass es den kleineren Alten Hahneberg und den 87,6 Meter hohen Neuen Hahneberg gibt. Während es sich bei dem alten „Berg“ um eine natürliche Erhebung handelt, ist der „Neue“ eine künstliche Aufschüttung. Er befindet sich an der Stelle einer früheren Kiesgrube, die mit Bauschutt verfüllt wurde. Er entstand im Unterschied zu vielen anderen Hügeln im Berliner Stadtgebiet nicht in den Nachkriegsjahren, sondern in den 60ern und 70ern. Von seinem Gipfel bietet sich ein weites Panorama über die Hochhäuser von Staaken. Im Winter wird er vor allem wegen seiner steilen und schnellen Rodelbahn geschätzt.