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LTE-Sticks mit Datenflatrate

LTE (Long Term Evolution) ist die vierte Mobilfunkgeneration und verbreitet sich mittlerweile auch recht zügig. Der neue Standard ist nicht nur stabiler, sondern kann auch eine Verbindung von bis zu 100 Mbit/s herstellen. Im Vergleich dazu sind es beim Vorgänger „nur“ 42 Mbit/s mit HSPDA+. Der Empfang von LTE benötigt natürlich auch entsprechende Hardware. Fehlt diese, lässt sich das Ganze ohne Probleme mit einem LTE-Stick nachrüsten. Die Anzahl an entsprechenden Modellen ist allerdings recht hoch, sodass vor dem Kauf einige Punkte zu beachten sind.




Drei LTE-Sticks

© taddle – Fotolia.de | Drei LTE-Sicks zur Auswahl

LTE nutzt je nach Anbieter ein anderes Frequenzband. Aus diesem Grund muss sichergestellt sein, dass der Stick auch tatsächlich mit diesem Band zurechtkommt.  und Vodafone funken zum Beispiel bei 800 oder 2600 MHz, die Telekom hingegen breitet sich bei 800 und 1800 MHz aus. Ein weiteres Detail betrifft die Kompatibilität zu früheren Standards. Unterstützt der LTE-Stick kein 3G, gibt es bei Standorten ohne LTE-Empfang auch kein Internet. Man muss also darauf achten, dass auch die dritte Mobilfunkgeneration von dem Gerät verarbeitet werden kann. Die gilt vor allem für Spandaus südliche Stadtteile Gatow und Kladow. Besonders hier ist die LTE-Abdeckung ist leider noch zu schwach, um auf 3G verzichten zu können. Ansonsten sind keine wesentlichen Punkte zu erwähnen, die die Funktionalität beeinflussen könnten.

Die richtige Datenflatrate für LTE-Sticks

Mit einem LTE-Stick allein kommt man nicht weit, es muss noch eine passende Datenflatrate her. Der Markt deckt nahezu alle Bedürfnisse ab, doch welche Punkte sind um jeden Preis zu beachten? Ganz wichtig ist das inkludierte Datenvolumen. Der Unterschied zwischen den einzelnen Tarifen kann dabei äußert groß sein, so gibt es Angebote mit 3 oder mit 25 GB. Die Mobilfunk-Tarife orientieren sich in erster Linie an das Nutzungsverhalten des Endverbrauchers. Wer das Internet nur selten in Anspruch nimmt, kommt mit 3 GB aus. Vielsurfer hingegen würden schnell das Limit erreichen – hier ist es wesentlich klüger, 25 GB einzusetzen. Auch, wenn man dafür ein paar Euro mehr ausgeben muß, unterm Strich lohnen sich die höheren Kosten.

Ein weiterer Punkt hat mit dem Erreichen des Datenvolumens zu tun. Niemand will am Ende des Monats eine saftige Rechnung erhalten, die aufgrund des zusätzlich verbrauchten Volumens enorm in die Höhe gestiegen ist. Deshalb sollte man vor dem Kauf überprüfen, welche Kosten oder Beeinträchtigungen einen in diesem Fall erwarten. Wird pro MB abgerechnet, wird die Datenverbindung gestoppt oder kommt eine Drosselung zum Einsatz? Die letzten beiden Lösungen sind, finanziell betrachtet, die besten. Hier entstehen nämlich unter keinen Umständen zusätzliche Ausgaben. Lediglich die Internetverbindung kann extrem langsam oder sogar komplett eingestellt werden. Die Übertragungsgeschwindigkeiten spielen dabei mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle. Richtig langsam startet man in der Regel mit keinem Tarif mehr in die virtuelle Welt.

An vorhandenen Rechnungen orientieren

Um den ungefähren Verbrauch des Datenvolumens im Monat bestimmen zu können, sollte man sich an den bereits zugestellten Rechnungen des früheren Anbieters orientieren. Dort ist nämlich neben der zu zahlenden Grundgebühr auch die verbrauchte Menge vermerkt. Auf dieser Basis lässt sich das optimale Volumen schnell ermitteln.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Der neue LTE-Stick muss das Frequenzband des Anbieters unterstützen, außerdem muß er mit der vorherigen Mobilfunkgeneration (3G) umgehen können. Die neue Datenflatrate sollte hingegen ausreichend Freimengen mitbringen, nach Erreichen des Limits ist ein Kostenstopp wichtig. In Sachen Design und Hersteller sind bei der Auswahl kaum Grenzen gesetzt.